My consolidated brain: private and business in one system. Sechs Spuren, null Angestellte, 150 Euro im Monat. Gleich live am Bildschirm.
Christoph Erler · Founder, Erler VenturesZuvor comx.io mitgegründet (Software-GTM-Company), auf ~140 FTE skaliert, Exit 2022 · ~20 Minuten + Q&A
#BCD · Erler Ventures
01
Das Kernproblem der Unternehmer von heute
Der teuerste Engpass im Unternehmen ist der Unternehmer selbst.
1 Person
hält den gesamten Kontext: Zahlen, Historie, Zusagen, Entscheidungsgründe
Single Point of Failure
50%
der Unternehmer bestätigen dasselbe Muster: zu viele Tools, zu wenig daraus
EO-Umfrage · 122 Stimmen
80-110k
EUR pro Jahr kostet die klassische Antwort darauf: zusätzliches Personal
Arbeitgeberkosten DACH · 1,5 FTE
Wissen verteilt über Tools und Köpfe, Entscheidungen ohne dokumentierten Kontext, der Inhaber als Engpass jeder Skalierung. Die zwei Standard-Antworten, mehr Personal oder mehr Software, erhöhen die Komplexität, statt sie zu senken.
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02
Reflex 1 · Leute einstellen
Die Einstellungsliste von 2022.
0,5 Assistenz
Inbox, Kalender, Reisen, Follow-ups, Rechnungen
~25-30k / Jahr
0,5 Analyst
Research, Auswertungen, Entscheidungsvorlagen
~30-45k / Jahr
0,5 Content
LinkedIn, Newsletter, Briefe, Deliverables
~25-35k / Jahr
1,5 FTE
Arbeitgeberkosten, DACH
80-110k / Jahr
Nie abgeschickt.
Mein Exit war 2022, und diese Liste war der Standard-Move danach. Ich habe sie nie abgeschickt. Die Wette: dieselbe Liste als Infrastruktur statt als Headcount.
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02
Reflex 2 · noch ein Tool
Ich habe 31 Tools angebunden. Ich öffne sie nur noch, wenn ich muss.
Der Reflex
Noch ein Tool
Jedes neue Tool ist ein neues Fenster
und jedes Fenster ein Context-Switch
Noch ein Login, noch ein Abo
noch eine Daten-Insel
Wochen Konfiguration vorab
und nichts davon geht je live
Mein Setup
Eine Tür, 31 Anschlüsse
31 MCP-Server hinter einem Chat
der Chat wählt selbst das richtige Tool
Die Tools bleiben, wo sie sind
Mail, Kalender, Drive, CRM, nichts Neues lernen
Der Workflow ist der Wert
nicht der Stack, nicht das Abo
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03
Teil 1 · Second Brain · Was bei mir auf dem Tisch liegt
Ein Operator. Sechs Spuren. Kein Team.
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04
Teil 1 · Second Brain · Wie es gebaut ist
Das ganze Setup in einem Bild.
Was ist MCP?
Der genormte Stecker zwischen KI und Tool. USB für KI: ein Stecker pro Tool, Claude kann damit lesen und bedienen. Ich habe 31 davon.
Was ist ein Cron?
Ein Wecker auf dem Server. Zur festen Uhrzeit läuft ein Auftrag von selbst, 06:00 Pricing, 07:00 Brief. Niemand klickt.
Teil 1 · Second Brain · Deep Dive, unter der Motorhaube
Drei Bauteile: Sammler, Gedächtnis, Denker.
Zweierlei Tempo: der Sammler holt zur festen Uhrzeit ein, der Denker greift tagsüber live zu. Und alles, was das Brain weiß, steht in Dateien, die ich jederzeit selbst lesen kann.
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06
Teil 1 · Second Brain · Deep Dive, die Teileliste
Welche 31 Anschlüsse. Und welche Claude wo.
Die 31 MCP-Anschlüsse, gruppiert
Fünf Gruppen
Google Workspace
Gmail, Kalender, Drive, Docs, lesen + schreiben
Wissen: Notion + GitHub
geteilte Notizen + das Gedächtnis
Kommunikation: Telegram, Slack, LinkedIn
Briefs raus, Kontext rein
Business: Hostaway, Holidu, Close
Buchungs-Portale + Kunden-Datenbank
Browser + Web: Chrome, Computer-Use, Suche
bedient Webseiten wie ein Mensch, mit Quellen
Welche Claude genau
Eine Flotte, vier Einsatzorte
Claude Code, die Tür
die Kommandozentrale am Rechner. Modell: Opus
Telegram-Bot auf dem Server
Claude am Handy, 24/7, läuft in Frankfurt
Claude in Chrome
klickt Webseiten selbst, z.B. Preis-Pflege im Vermieter-Portal
AWS Bedrock für die Automationen
die Wecker-Aufträge rufen Claude über Amazons Cloud
Jeder Anschluss ist ein paar Minuten Einrichtung, kein Projekt. Das Modell ist austauschbar, das Wissen liegt in den Dateien.
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07
Jetzt am Bildschirm
Live
Show & Tell.
01
Das Gedächtnis von innen: mein GitHub
Der Ort, wo alles drinliegt: 125 Wissens-Dateien, Anleitungen als Klartext, jede Änderung protokolliert. Kein Zauber, Dateien.
live
02
Das Mandats-Cockpit
Wie ich bei einem Mandat on top bleibe: Zahlen, Pipeline, offene Entscheidungen auf einem Dashboard, aktualisiert sich selbst. Gebaut auf dem Brain, ohne dass ich jemanden löchern muss.
live
Plan B, falls die Technik streikt: Screenshots von beidem liegen bereit.
Meeting-Prep + EntwürfeKontext pro Person + Drafts in meinem Ton pro Kanal
8,4h
laufend
Research, Deliverables, UpdatesAudits, Briefe, Stakeholder-Updates aus letztem Kontakt
8,0h
Spalte addiert auf 25,45h. Ich sage:
~23h / Woche
Konservativ gerundet schlägt schöngerechnet. 8 Wochen protokolliert, je Lauf.
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08
Teil 1 · Second Brain · Die Rechnung
Das Team von der Liste: 150 Euro im Monat.
Was es kostet
Claude Pro~20 EUR / mo
Server Frankfurt (EU)~20 EUR / mo
API-Spend, 31 Anbindungen~110 EUR / mo
Gesamt~150 EUR / mo
Die Liste von 2022
0,5 Assistenz~25-30k / Jahr
0,5 Analyst~30-45k / Jahr
0,5 Content~25-35k / Jahr
1,5 FTE, DACH80-110k / Jahr
45-60×
günstiger, und zwar ehrlich gerechnet: ~200h Setup, Payback nach 4-5 Monaten, seitdem ~2h Wartung im Monat. Wer euch AI ohne Setup-Kosten verkauft, rechnet nicht ehrlich.
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09
Der eigentliche Hebel
Das war der No-Brainer. Jetzt das Company Brain.
Das Second Brain hilft mir. Das Company Brain hebt es auf ein ganzes Unternehmen: neun Rollen auf einem Hirn. Der Projektleiter sieht alle Kunden, aber keine Firmenzahlen. Vier Manager sehen keine Zahlen. Der Praktikant liest nur. Wie das geht, jetzt.
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10
Teil 2 · Company Brain · Wie es fließt
Dasselbe Bild, eine Ebene höher.
Gleiche Mechanik wie mein Second Brain. Das Team füttert, das Team fragt, die Rechte-Matrix sitzt dazwischen. Wer genau was sieht: nächste Slide.
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11
Teil 2 · Company Brain · Wer sieht was, echtes Projekt
Neun Rollen. Ein Hirn. Nicht jeder sieht die Zahlen.
Aus einem realen Projekt, anonymisiert. Die Zugriffs-Matrix stand fest, bevor der erste Workflow lief. Storage auf eigener EU-Infra, Inference per API mit AV-Vertrag.
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11
Teil 2 · Company Brain · Deep Dive, die Hierarchie-Layer
Jede Stufe sieht genau ihre Welt.
Technisch ist das ein Repo mit Ordnern: Zugriff pro Ordner, jede Änderung versioniert und nachvollziehbar. Hierarchie als Bauteil, nicht als Vertrauenssache.
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13
Teil 2 · Company Brain · Delegation mit Limits
Was das Brain allein darf. Und was meinen Klick braucht.
Läuft ohne mich
Lesen, rechnen, vorbereiten
Briefs, Reviews, Reports
Morning Brief, Weekly Review, Auswertungen
Pricing-Empfehlung + Begründung
rechnen ja, anfassen nein
Entwürfe, immer als Draft
Mails, Posts, Briefe, nie selbst gesendet
Memory-Pflege und Sync
das Brain hält sich selbst aktuell
Braucht meinen Klick
Alles mit Außenwirkung
Preis-Push ins Portal
echtes Geld geht nur nach Freigabe live
Jede Mail, die das Haus verlässt
gesendet wird von mir, nicht vom System
Verträge, Geld, Recht
pro Vorgang freigegeben, ohne Ausnahme
Neue Zugänge und Rechte
die Matrix ändert nur der Owner
Dazu der Founder-Twin: bereitet Entscheidungen nach meinem Framework vor, mit Begründung und Gegenposition. Entscheiden tue ich. Das Wort dafür kennt jeder hier: Entscheidungsvorlage.
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12
Ehrlich, wo es noch hakt
Vier Fallen, in die ich getappt bin. Damit du es nicht musst.
01
Tools kommen und gehen
Apps verschwinden, Preise kippen über Nacht. Bleib in einfachen Dateien, die jeder öffnen kann. Der Workflow muss das Tool überleben.
02
KI erfindet Dinge, also erzwinge Belege
Bei mir gilt das nicht als Vorsatz, sondern als Regel im System: keine Zahl, kein Name, kein Datum ohne Quelle. Maschinell geprüft, nicht per Disziplin.
03
Zugriff vor Workflow
Die vier Manager ohne Zahlen-Zugriff standen fest, bevor der erste Workflow lief. Und das Brain selbst bekommt nur die Rechte, die der Workflow braucht, nicht mehr.
04
Es stirbt an Adoption, nicht am Modell
Auch meins kippt leise, wenn ich die ~2h Wartung im Monat schleifen lasse. Veraltetes Memory heißt: das Brain läuft auf Lügen.
#BCD · Erler Ventures
13
Was das für dich heißt
Zwei Wege. Such dir einen aus.
Für dich
Das Second Brain
Nimm die eine Aufgabe über 5h pro Woche
bei mir war es Immobilien-Pricing: 5h auf 0
Memory + Tools + ein Absatz Klartext
bau eine Gewohnheit, keine Plattform
In 7 Tagen live, kein Projekt
der erste Workflow kostet einen Nachmittag, die 200h waren das volle System mit 31 Anschlüssen
Kill es nach 7 Tagen ohne Payback
dann war der Workflow falsch, nicht die Technik
Für deine Firmen
Das Company Brain
1. Rollen und Zugriff zuerst
wer sieht Zahlen, wer nicht, vor dem ersten Workflow
2. Autonomie-Stufen festlegen
was läuft allein, was braucht Freigabe
3. Founder-Twin als erster Use Case
Entscheidungsvorlagen, sofort spürbar
4. Dann erst Abteilungs-Workflows
nicht umgekehrt
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14
Über zu euch
Die Stelle,die du nie besetzt.
Drei Fragen für den Austausch. Meine Liste von 2022 kostet heute 150 Euro im Monat.
Für den Austausch
01
Welche Stelle würdest du NICHT besetzen, wenn ein Brain sie übernimmt?
02
Welches Stück Kontext lebt nur in deinem Kopf und gehört woanders hin?
03
Welchen Workflow bringst du in den nächsten 7 Tagen live?